Britta Strunz engagiert sich im IHK-Gremium Weißenburg-Gunzenhausen

Als neues Mitglied für die Wahlperiode 2020-2024 wurde nun bei der konstituierenden Sitzung im Januar in Gunzenhausen eine Unternehmerin aus Pappenheim begrüßt.

Frau Britta Strunz, Geschäftsführerin der KRAUSE Präzisions-Kokillenguss GmbH freut sich diesen Teil des Landkreises im Gremium zu vertreten und sich für die Weiterentwicklung der Region einzusetzen. „Wir haben doch auch oftmals andere Herausforderungen, wie die Unternehmen in den Städten“, sagt die Pappenheimer Unternehmerin, die mit ihrem Bruder Uli Krause das Familienunternehmen in 2. Generation in Bieswang führt, „und in solch einem Netzwerk können wir unsere Interessen zum Ausdruck bringen und an allgemeine zentralen Themen mitarbeiten.“

IHK-Gremien stellen die flächendeckende Präsenz der IHK in der gesamten Wirtschaftsregion sicher. Sie halten als Vor-Ort-Vertretung der IHK in ihrem Bezirk Kontakt zu den Unternehmen und zu den Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung. In Mittelfranken gibt es 14 IHK-Gremien, die von Unternehmern ehrenamtlich geführt werden.

Vor allem setzten sich die regionalen Vertretungen der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken in ihrem Bezirken für wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein und möchten Kontakt zu den Unternehmen vor Ort halten, um die Herausforderungen und Bedürfnisse der Unternehmer zu erkennen und als Bindeglied zwischen Politik und Entscheidern zu agieren.

Das IHK Gremium Weißenburg-Gunzenhausen engagiert sich nicht zuletzt sehr intensiv für die berufliche Bildung und für die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen. Dies ist ein Thema, mit dem sich das Bieswanger Unternehmen in den letzten Jahren sehr beschäftigt und mit Erfolg einen neuen Weg eingeschlagen hat. So wurde mit dem neuen Ausbildungskonzept, vielfältigen Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler zur Berufsfindung und der enormen Aufstockung der Lehrstellen, ein großer Schritt in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und der Region getan. Derzeit bildet der metallverarbeitende Betrieb 7 Azubis in 4 verschiedenen Berufsfeldern aus und auch für den kommenden Ausbildungsbeginn im Sept. 2020 sind Lehrstellen ausgeschrieben.

Auch Landrat Gerhard Wägemann gratulierte den neuen Gremiumsmitgliedern und bezeichnete das „Wirtschaftsparlament des Landkreises“ als einen wichtigen Ansprechpartner für die politischen Entscheidungsträger.

EUROGUSS 2020 – KRAUSE GUSS did it again

Nach dem Erfolg von 2018 war KRAUSE GUSS nun auch wieder im Januar 2020 auf der größten internationalen Druckgussmesse in Nürnberg, als einer von 754 Ausstellern, mit einem Messestand vertreten. Bei dieser Fachmesse geht es hauptsächlich um innovative Lösungen für Druckgussverfahren und Produktneuheiten entlang der Wertschöpfungskette.

Kein Ausschlusskriterium für KRAUSE GUSS gerade hier, sich als absoluter Exot, den 15.000 Fachbesuchern als Anbieter für Kokillenguss zu präsentieren. Denn die Erfahrung zeigt, dass zum einen das Kokillengießverfahren noch nicht jedem geläufig ist und zum anderen der Bedarf an Kleinserien, die in diesem Produktionsverfahren kostengünstiger als im Druckguss hergestellt werden können, gegeben ist.

Die interessierten Besucher waren vor allem von der Maschinenbaubranche, der Medizintechnik, aber auch der Lebensmittelindustrie und Energietechnik, um nur einige zu nennen. Über eine VR-Brille konnten sie das Schwerkraftgießen erleben und einen Einblick über weitere möglichen Leistungen und Produktionsschritte wie Konstruktion, Formenbau, CNC-Bearbeitung etc. bekommen.

Überrascht waren die Fachbesucher von dem, was im Kokillenguss alles machbar ist. So sind Wandstärken je nach Geometrie ab 2,5mm und Serien von 20 Gramm bis 15 Kilogramm mit einer Größe bis zu 350mm und Serien von 20 – 5.000 Stück umsetzbar.

Das Fazit der Geschäftsleitung bzgl. der Messe fällt durchweg positiv aus und womöglich wird es 2022 eine Neuauflage geben.

Eindrücke unseres Messeauftritts auch unter https://www.youtube.com/watch?v=R8rg5cLItkE auf unserem Youtube Kanal.

Verabschiedungen in der CNC-Abteilung

Statt mehr Jahre in unser Leben zu bringen, sollten wir bedacht sein, mehr Leben in unsere Jahre zu bringen.

Die Kolleginnen und Kollegen, sowie alle Vertreter der Geschäftsleitung verabschiedeten ihre Vroni, die nach 30 Jahren und ihren Hubert, der nach 18 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Die beiden waren immer mit Humor, Sorgfalt und Motivation all die Jahre bei der Sache. Wir wünschen für den neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

Weihnachtsfeier bei KRAUSE GUSS mit Ehrungen

Wie jedes Jahr, war auch die diesjährige Weihnachtsfeier der Firma KRAUSE-GUSS aus Bieswang ein würdiger Rahmen für die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Geschäftsführerin Britta Strunz, der Geschäftsführer Uli Krause, sowie der Produktionsleiter Jochen Strunz sprachen den Jubilaren ihren Dank für diese langjährige Treue aus. Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung erhielten die Geehrten eine Urkunde oder Medaille der IHK-Nürnberg, sowie ein Präsent und eine Geldprämie. Die Geschäftsleitung war erfreut, dass Sie dieses Jahr erstmalig einem Mitarbeiter für 40 Jahre ihre Glückwünsche aussprechen konnten. Auch wurde Hr. Glöckel Wilhelm nach 33 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Für 20 Jahre wurde Daniel Schwegler, für 25 Jahre Jochen Strunz, Franco Murana, für 30 Jahre Hildegard Strunz, Veronika Richter und Jürgen Günther, für 35 Jahre Harry Müller und für 40 Jahre Reinhard Schwenk geehrt.

Armin Kilian (20 Jahre), Lothar Fischer und Paul Pollok (30 Jahre), die nicht persönlich an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnten, wurde nachträglich in den Betriebsräumen von der Geschäftsleitung die Urkunden und Präsente überreicht.

Pressemitteilung

Pressemitteilung

 

Die Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH hat die Finalrunde beim Großen Preis des Mittelstandes erreicht. Insgesamt 19 Unternehmen aus Mittelfranken sind im Wettbewerb eine Runde weiter.

Nürnberg – Der Große Preis des Mittelstandes ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise Deutschlands. Von rund 5.400 nominierten Unternehmen und Organisationen konnten in diesem Jahr 19 aus der Region Mittelfranken die Finalrunde erreichen. Sie erhielten nun in Nürnberg im Rahmen einer festlichen Urkundenübergabe die Auszeichnung aus den Händen von Markus Zahner. Er ist Servicestellenleiter der Oskar-Patzelt-Stiftung für Mittelfranken.

„Es ist eine herausragende Leistung, hinter der harte unternehmerische Arbeit steckt“, sagte der Servicestellenleiter für die Region Mittelfranken, Markus Zahner. Der Große Preis des Mittelstandes wird jedes Jahr von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen. Ziel ist es, den Respekt und die Achtung vor unternehmerischer Verantwortung zu fördern. Zu den fünf Wettbewerbskriterien gehören: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing.

In Deutschland gibt es fast drei Millionen Unternehmen, von denen jedes Jahr rund 5000 für den renommierten Großen Preis des Mittelstandes nominiert sind: „Im 25. Wettbewerbsjahr gab es heuer einen Nominierungsrekord mit rund 5.400 Unternehmen. Hier zu den Finalisten zu gehören, ist eine besondere Ehre“, so Markus Zahner. Im Namen der IHK für Mittelfranken gratulierte Ivonne Stolpmann. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Referats Standortpolitik und leitet das Referat für Gründung, Finanzierung und Nachfolge. Den anwesenden Unternehmen sprach sie ihre Anerkennung aus und freute sich über die starke Leistung der mittelfränkischen Unternehmen.

Im Anschluss überreichte Servicestellenleiter Markus Zahner der Krause Präzisions-Kokillenguss GmbH vertreten durch die Geschäftsführer Uli Krause und Britta Strunz sowie den Prokuristen Jochen Strunz die Urkunde zum Erreichen der Jurystufe. In seiner Laudatio sagte er: „Exakt, stabil, einsatzstark: Krause Präzisions-Kokillenguss gießt den Fortschritt.“ So laute das Unternehmensmotto. Gegründet wurde das Familienunternehmen von den Brüdern Horst und Arthur Krause und einem Freund. „Der einst kleine Betrieb ist stetig gewachsen und hat sich ständig modernisiert. Inzwischen hat mit den Geschwistern Britta Strunz (geb. Krause) und Uli Krause bereits die zweite Generation das Ruder übernommen. Sie beschäftigen ein rund hundertköpfiges Team in modernen Produktionshallen, wo ständig neue Entwicklungen und Gussteile in verschiedensten Formen und Ausführungen entstehen.“

Auch Kuratoriumsvorsitzender Christian Wewezow übermittelte den Unternehmen sein Grüße und schrieb: „ Jetzt heißt es Daumendrücken, damit der nächste Gewinner beim Großen Preis des Mittelstandes aus Mittelfranken kommt.“ Darüber entscheidet nun eine Jury und das Ergebnis wird beim Galaabend am 14. Septemper in Würzburg bekannt gegeben.

Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung Region Mittelfranken:
Die Oskar Patzelt Stiftung verleiht seit über 20 Jahren den großen Preis des Mittelstandes für herausragende unternehmerische Leistung. Der große Preis des Mittelstandes ist einer der renommiertesten und begehrtesten Wirtschaftspreise Deutschlands. Zu den fünf Wettbewerbskriterien gehören: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing. Die Servicestelle der Oskar Patzelt Stiftung in Mittelfranken unterstützt die Arbeit der Stiftung in dieser Region und wird vom PR Berater und Geschäftsführer Markus Zahner vertreten.

Pressekontakt bei Rückfragen:

Markus Zahner, Leiter Servicestelle Oskar-Patzelt-Stiftung
Tel.: 09573 340596 – Mobil: 0171 9376121
Mail: m.zahner@agentur-zb.de

 

Wir geben unserem Bauchgefühl eine Stimme

Personalauswahl a la KRAUSE-GUSS

von Britta Strunz – Geschäftsführerin / Personalmanagement

Immer wieder werde ich von anderen Unternehmern, Bekannten und sonstigen Personen in meinem Netzwerk und Umfeld gefragt: „Sag mal, wie läuft eigentlich bei Krause-Guss das Personalauswahlverfahren ab?“ Schon allein bei diesem Wort sträuben sich mir die Haare. Klar, bei mehreren Bewerbern auf eine Stelle ist schlussendlich eine Auswahl nötig. Mir persönlich gefällt das Wort „Mitarbeiterfindung“ besser, da es meiner Meinung nach den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Es gibt viele Methoden, die man im Auswahlprozess anwenden kann. Intelligenz- und Persönlichkeitstests, Interviews, Gruppenarbeiten oder Postkorb-Übungen um nur einige zu nennen. Vielleicht kennen Sie einige und mussten auch schon solche Übungen über sich ergehen lassen. Im Rahmen einer Fallstudie einer Hochschule, die wir als Teilnehmer begleitet haben, musste ich feststellen – einige kannte ich noch gar nicht und nichts davon machen wir!! Mein erster Gedanke: Leben wir in diesem Bereich noch hinter dem Mond?

Warum fühlen sich unsere Mitarbeiter durchschnittlich 16 Jahre unserm Unternehmen verbunden und warum äußeren sich Kollegen und auch kurzzeitige Praktikanten so positiv über unser Arbeitsklima? Diese Erfahrungen, genauer gesagt unsere Erfahrungen, waren schlussendlich der Punkt der mich dazu bewogen hat dies auszuschließen.

Ich bin immer noch voller Vorfreude, wenn eine schriftliche Bewerbung den Weg zu mir gefunden hat. Dann blättere ich nicht zuerst auf die Empfehlungen, Zeugnisse und sonstige Gratifikationen. Mit leichtem Kribbeln im Bauch bin ich gespannt, was mir dieser Mensch über sich zu erzählen hat und warum er gerne in unserem Unternehmen arbeiten möchte. Und ich meine nicht die üblichen Floskeln die man zu 90% vorgesetzt bekommt. Sondern die besonderen und individuellen Formulierungen, die einen hellhörig werden lassen und das Interesse wecken diesen Menschen kennenzulernen.

Z.B. hat sich mal ein Bewerber auf unseren Imagefilm auf Youtube bezogen, in dem einer unserer Mitarbeiter den Satz fallen lässt: „Wir sind ein eingeschworenes Pack.“ Der Stellenanwärter griff diese Formulierung auf und stellte fest, dass es anscheinend einen großen Zusammenhalt in der Belegschaft gibt und auch er gerne in diesen Genuss kommen und zu diesem eingeschworenen Pack gehören würde. Sofort entstand ein Feeling, eine Sympathie, mehr über diesen Menschen zu erfahren.

Im zweiten Schritt sehe ich mir dann die anderen Dokumente an. Je nach zu besetzender Stelle zählen natürlich auch die anderen Fakten. Das Gesamtbild muss für mich ein gutes Bauchgefühl erzeugen.

Ist dies der Fall, so nehme ich Kontakt mit dem Bewerber auf und gebe ihm dieses positive Feedback. Einem persönlichen Kennenlernen steht dann gewöhnlich nichts mehr im Wege. Bei einem Firmenrundgang stellen wir unser Unternehmen vor und erfahrungsgemäß gibt es im Anschluss genug Themen über die man locker und ungezwungen fachsimpeln kann. So kam es schon zum Austausch über die Vor- und Nachteile bestimmter CNC-Zentren, Zeichenprogramme etc. Alle anderen zu diesem Zeitpunkt relevanten Einzelheiten wie z.B. Arbeitsvertrag und Betriebsvereinbarungen werden ebenso angesprochen, damit der Bewerber einen Gesamteindruck von unserem Unternehmen bekommt.

Scheint der Sympathiefaktor auf beiden Seiten gegeben, so laden wir den Bewerber für mind. 1 Tag in die Produktion ein. Meine Erfahrung ist, dass dies mit der wichtigste Schritt bei der Mitarbeiterfindung ist. Der Bewerber lernt die potentiellen Kollegen und das Arbeitsumfeld kennen. So bekommt auch er ein Bauchgefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passen könnte.

Außerdem erhält er einen Eindruck über die Arbeitsweise und Gepflogenheiten des Teams und die Tätigkeiten, die er zu meistern hätte.

Vor dem Abschlussgespräch, wird das Führungsteam und zu ihren Wahrnehmungen und ihrer Meinung befragt. Ich gebe meinem Team den Freiraum ein eigenes Bauchgefühl entwickeln zu dürfen und dieses auf eine offene und ehrlichen Kommunikationsweise zu äußern. Diese Aussagen sind für mich sehr wichtig, und bilden mit meinen eigenen Eindrücken zusammen die Grundlage für das Gespräch mit dem Stellenanwärter. Mein Bestreben ist es ein gutes Gesprächsklima mit dem Bewerber zu schaffen, so dass dieser auch seine ehrlichen Eindrücke äußern kann und das Gefühl hat, alles was ihm auf dem Herzen liegt, fragen zu dürfen.

Dann heißt es erst mal sacken lassen und drüber schlafen.

Bleibt der positive Gefühlseindruck beim Team bestehen, so steht einem Angebot für den Bewerber nichts mehr im Wege.

Für mich ist unbestreitbar, wir sollten wieder lernen unserm Bauchgefühl eine Stimme zu geben und darauf zu vertrauen. Auch das wir unser Team hier mitnehmen und das Vertrauen in die Mitarbeiter setzten Entscheidungen mitzutragen, zahlt sich unserer Erfahrungen nach in jedem Fall aus. Denn ich gehe doch mit einem neuen Kollegen ganz anders um, wenn ich der Meinung bin, dass dieser das Team bereichern kann.

Zu Letzt sei gesagt. Unser Körper kann negative Vibrationen wahrnehmen. Wenn etwas in unserem Inneren sagt, dass etwas an einer Person oder Situation nicht stimmt, dann sollten wir lernen darauf zu vertrauen oder zumindest einmal hinzuspüren.

Für mich ist es wichtig diese innere Stimme zuzulassen und meinem Team diese Möglichkeit zu schaffen. Schnell entwickelt man eine andere gemeinschaftliche Basis des miteinander, was in unserer schnelllebigen Zeit etwas Besonderes ist.

Wie Sie schnell an Ihr Angebot über Gussteile im Kokillengießverfahren gelangen?
oder:
meine Arbeit im Angebotswesen

Mitarbeiterbericht von Stefan Wiedemann

Seit 8 Jahren nun bin ich ein Teil des KRAUSE-GUSS Team und arbeite eng mit der Geschäftsleitung und der Produktion zusammen. Die Angebotserstellung gehört zu meinen Haupttätigkeiten und es sind bestimmt schon mehrere Hundert durch meine Hände gewandert. Meine Kolleginnen, Kollegen und ich erhalten täglich bei unserer Arbeit die unterschiedlichsten Anfragen über die verschiedensten Kanäle. Aus meiner langjährigen Erfahrung bei Krause-Guss heraus meint man normalerweise, dass man souverän alle anfallenden Fragen beantworten kann. Doch weit gefehlt…es gibt doch noch immer wieder Fragestellungen oder Thematiken, bei denen man sich selbst erst mal einen Kopf machen oder Rücksprache mit der Technik oder der Geschäftsleitung halten muss. All die reinlaufenden Anfragen, die über Mail, Telefon, Website, persönliche Treffen etc. kommen zu organisieren und im Anschluss so detailliert wie möglich zu bearbeiten, ist das A und O meiner und der Arbeit meines Teams.

Denn…Sie erwarten im besten Fall ein optimales und nachvollziehbares Angebot über Messingbauteile, Kupferbauteile, Aluminiumbauteile oder Aluminiumbronzebauteile die im Kokillengussverfahren hergestellt werden sollen.

Daher ist bei der Bearbeitung einer Anfrage elementar wichtig, dass wir „ALLE“ auch wirklich „ALLE“ möglichen Informationen vorliegen haben. Dies erspart in der weiteren Bearbeitung vor allem Ihnen und auch mir und meinen Kolleginnen viel Zeit.

Es wird unter zwei verschiedenen Arten einer Anfrage unterschieden:

  1. Sie haben noch keine Vorstellung ob Ihr Bauteil im Kokillengussverfahren funktioniert und/oder es ist keine Zeichnung des Bauteils vorhanden
  2. Ihr Bauteil wird bereits im Kokillengussverfahren gefertigt und Sie möchten lediglich ein Vergleichsangebot für Ihre weitere Planung und Entscheidungsfindung

Zu 1.

Bei dieser Art von Anfrage sind für mich diese Fragen wichtig:

  • Wo findet das Bauteil Anwendung?
  • Welche Anforderungen werden an das Material gestellt?
  • Gibt es Sicherheitsrelevante Anforderungen, die zu beachten sind?
  • Ist eine Zeichnung, im besten Fall in 3-D vorhanden?
  • Gibt es weitere Produktionsschritte die mit abgedeckt werden sollen? Wie z.B. Lackieren, Pulverbeschichtung, Montage etc.
  • Ist es in Ihrem Interesse auch direkt bei Anfrage das Bauteil auf Optimierungsmöglichkeiten in unserer Konstruktion zu überprüfen?
  • In welchen Stückzahlen soll das Bauteil bei Bestellung laufen (Jahresmenge/Losgröße)?
  • noch was ist Ihr Wunschtermin für die ersten Muster der Gussteile und die erste Serienbestellung?

Zu 2.

Hier ist das Angebotsverfahren zwar um einiges leichter, aber nicht unbedingt schneller, denn die Kalkulation muss genauso durch unsere Abteilungen Formenbau, Konstruktion, Gießerei, Gussnachbehandlung, CNC-Bearbeitung und Versand laufen. Dennoch sollten auch hier vorab die wichtigsten Punkte geklärt sein. Aber da wissen Sie meist selber am besten, was wir für die Anfrage zu beachten haben und geben uns im Regelfall auch die benötigten Informationen.

Im Falle, dass es bei einem laufenden Kokillenguss-Bauteil nötig ist, eine neue Kokille bauen zu lassen oder Sie eine Verlagerung des Lieferanten ins Auge fassen…hier sollten Sie die Möglichkeit unbedingt nutzen, Ihre damals festgelegten Kriterien an das Bauteil zu überdenken.

Denn „jetzt“ ist ein guter Zeitpunkt um eventuelle Optimierungen vorzunehmen und im besten Fall Kosten einzusparen. Ist die Kokille erst einmal gebaut, so ist es schwierig bis unmöglich Anpassungen und Änderungen vorzunehmen.

Sie merken schon, ein individuelles aussagekräftiges Angebot zu erarbeiten ist eine komplexe Sache und nicht in 10 Minuten erledigt. Meine Kolleginnen, Kollegen und ich, haben den Antrieb so korrekt wie möglich zu arbeiten, damit das Resultat Ihnen in Ihrer weiteren Entscheidungsfindung eine „wirkliche“ Hilfe ist.

Es kann durchaus auch mal passieren, dass der Angebotsprozess nicht optimal verläuft, was aber auch ehrlicherweise unter verschiedenen Voraussetzungen passieren kann. Jeder kennt das, Kollege im Urlaub, Krankheitswelle, Auftragsspitzen; es gibt viele Situationen in der von mir eine kreative Herangehensweise gefordert wird.

Dann versuche ich Prioritäten zu setzten und die Arbeit Schritt für Schritt, so gut wie es eben geht, zu bearbeiten.

Stolz machen unserem Team die Momente, in denen uns Erstaunliches gelingt. Da kann es sich durchaus zutragen, dass bis vom Zeitpunkt der Anfrage zu den ersten gelieferten Musterteilen keine 4 Wochen vergehen. So etwas gelingt nur im Teamwork der gesamten Mannschaft. Und wenn der Kunde unsere Begeisterung teilt, dann ist das für uns die höchste Anerkennung und der Motor für unseren Job.

Corporate Identity – Einführung neuer Arbeitsoberbekleidung bei KRAUSE GUSS

Endlich gibt es bei KRAUSE GUSS eine einheitliche Arbeitskleidung für Alle.

Zusammengehörigkeitsgefühl ist wichtig und die Identifizierung mit dem Unternehmen noch wichtiger. Wir freuen uns dies mit unserer Kleidung in Zukunft ausdrücken zu können.

3 Azubis starten in ihre Ausbildung

Unser Ausbildungsleiter Herr Ludwig freute sich sichtlich, dass er seine 3 neuen Azubis begrüßen konnte. Alle starten mit Eifer und Neugierde in das 1. Lehrjahr der Berufe Werkzeugmechaniker, Gießereimechaniker und Industriemechaniker. Ganz neu ist es für die Jungs nicht, da sie bereits alle ein Praktikum in unserem Unternehmen absolviert haben. Somit kennen Sie schon ein Stück weit die Kollegen und Strukturen.

Azubiausflug 2019

Damit den neuen Auszubildenden der Start im September zum Ausbildungsbeginn leichter fällt und sie die anderen bestehenden Auszubildenden des Unternehmens besser kennenlernen, veranstaltet dir Firma KRAUSE GUSS jedes Jahr vor den Sommerferien ihren Azubiausflug. Diesmal ging es nach Nürnberg, wo wir als ersten Programmpunkt die Alu-Giesserei Alutec besichtigten. Anschließend wurde im Gutmann am Dutzendteich lecker gegessen, damit es gestärkt auf die Segway-Tour über das Reichsparteigelände, den Luitpoldhain und den Norisring ging. Der Fahrtwind hatte wenigsten bei den 40 Grad für etwas Abkühlung gesorgt. Alle hatten sichtlich Spaß bei der Sache und so werteten die Ausbilder und die Geschäftsführerin Britta Strunz den Ausflug als vollen Erfolg. Diese überreichte den neuen Teammitgliedern zum Abschluss des Tages noch ein Starterpaket für Ihren Ausbildungsstart. So sind die Jungs mit Rucksack, Handtuch, Trinkflasche und Lektüre bestens für den Start im September gerüstet.